Ruby developer, founder of choc media, bushwalker, MacGyver fan and hobby photographer, German citizen and Australian Permanent Resident.
In 2008 I moved from Germany to Australia, the best decision of my life. On this blog you can find stories and photos about hiking in Tasmania and on the mainland, travelling, and life in Australia — my journey from Working Holiday to Permanent Residency.
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Am Morgen des 22. Januars sind wir aus dem Greenhouse Hostel im CBD ausgezogen und in ein kleines Hostel im südlicheren Stadtteil St. Kilda umgezogen. Hier haben wir drei Betten im Back of Chapels Hostel für eine Nacht bekommen. Unsere 9er-Reisegruppe hat sich damit heute (zumindest vorläufig) in eine 4er- und eine 5er-Gruppe getrennt. Der einzige Grund ist eigentlich nur, dass wir uns in zwei Gruppen um Unterkünfte gekümmert hatten und nun in verschiedenen Hostels wohnen. Da meine 5er-Gruppe wie erwähnt nur 3 Betten im Back of Chapels bekommen hat, mussten die anderen 2 für diese Nacht in ein anderes Hostel einchecken, allerdings ebenfalls in St. Kilda.
Nachdem wir mit der Tram den ungefähren Weg gefahren waren, mussten wir den Rest zu Fuß gehen. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, wir hätten (mit einer anderen Tram) fast bis vor das Hostel fahren können und hätten uns dadurch 2-3 km Fußmarsch mit dem vollen Reisegepäck erspart. Irgendwie war es aber auch nett, denn heute hat zum ersten Mal richtig die Sonne gescheint und es war angenehm warm. Dazu ist St. Kilda sowas wie eine Mischung aus Havanna und Miami. In den Randgebieten sieht es teilweise aus wie in Baywatch in den Straßen von Miami. Kleine, teilweise altmodische Häuser mit tropischen Palmen im Garten. Im Zentrum dann bunte Straßen voller kleiner Geschäfte, ebenfalls in sehr altmodischen Häusern mit einem großflächigen Netz von Stromleitungen für die konsequent altmodischen Trams in Melbourne. Für permanent unter Zeitdruck stehende Europäer sind diese völlig veralteten und unglaublich langsamen Trams ein schlechter Scherz, die Melbournians dagegen scheint das nicht zu stören.
Das Back of Chapel sah auf den ersten Blick gemütlicher aus als das Greenhouse. Letzteres ist um einiges größer und alles ist einfach viel anonymer. Das Back of Chapel dagegen hat nur zehn Zimmer, ist sauberer und hat deutlich bessere Matratzen. Durch die wenigen Zimmer ist der Kontakt zu den Mitbewohnern auch besser.
Wegen dem guten Wetter sind wir nach dem Einchecken gleich mal zum St. Kilda Beach gelaufen. Nach 3 Tagen Regen und Wolken endlich das Meer zu sehen war die Reise fast schon wert. St. Kilda hat zwar nur einen kleinen Strand, aber das Meer ist sauber, klar und angenehm warm.
Einige Stunden später wurde der Wind immer stärker und wir haben uns langsam wieder auf ins Hostel gemacht, um dann abends wieder in die City zu fahren. Dort angekommen haben wir die Freikarte für den Rialto Tower eingelöst, die wir von IEP bekommen haben. Der Rialto Tower war bis vor kurzem noch das höchste Gebäude in Melbourne und hat von seiner Aussichtsterrasse einen herrlichen Rundumblick über Melbourne und die ganze Mornington Bucht. Den restlichen Abend haben wir noch in einer Pizzeria im italienisch dominierten Viertel Carlton verbracht. Morgen früh heisst es dann wieder umziehen ins nächste Hostel, allerdings auch nur wenige hundert Meter entfernt.
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