Ruby developer, founder of choc media, bushwalker, MacGyver fan and hobby photographer, German citizen and Australian Permanent Resident.
In 2008 I moved from Germany to Australia, the best decision of my life. On this blog you can find stories and photos about hiking in Tasmania and on the mainland, travelling, and life in Australia — my journey from Working Holiday to Permanent Residency.
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Man darf all die Warnungen auf Plakaten in der Stadt wirklich nicht unterschätzen: ist die Sonne in Australien mal da, brennt sie so stark wie sonst nirgendwo. Wir hatten uns diese Hinweise wirklich zu Herzen genommen und uns am Strand mehrmals eingecremt, doch irgendwo vergisst man eben immer, sich einzucremen, und sei es nur eine kleine Stelle. Bei mir waren es die Füße und Knöchel. Zum Glück ist der Sonnenbrand nicht stark, und weil es meinen Mitreisenden ähnlich ging, wird uns das eine gute Lehre sein.
Nachdem wir am Morgen wieder in ein anderes Hostel umgezogen sind (Coffee Palace), haben wir den Tag im Großen und Ganzen nur mit shoppen in der City verbracht. Auch wenn man nichts kauft (ich habe schon jetzt zu viel Gepäck) ist es faszinierend, durch die vielen Boutiquen und Szene-Läden zu laufen. Die Mode ist einfach völlig anders als in Europa, was hier verkauft wird bekommt man in Deutschland gar nicht, oder noch nicht. Gerade die Läden im Melbourne Central, einem riesigen modernen Einkaufszentrum voller Designergeschäfte haben einen Stil der mir sehr gefällt. Hier kann man schnell viel Geld liegen lassen.
Am frühen Abend habe ich mich mit einem meiner Mitbewohner über die Fruitpicking-Möglichkeiten in der Umgebung informiert. Zwar hängen in Melbourne in jedem zweiten Schaufenster Stellenausschreibungen, aber uns zieht es eher raus aus der Stadt um mal was anderes zu machen. Außerdem sind wir beide der Meinung, dass unser English noch nicht gut genug ist, um in allen Alltagssituationen zu bestehen. Es dauert einfach ein paar Tage oder Wochen, um spontan die richtige Antwort parat zu haben, wenn ein Verkäufer einen mit “How’s it goin’ mate?” anspricht. Den Satz überhaupt mal akustisch zu verstehen ist bei vielen Australiern nicht einfach.
Am Abend haben wir uns am Federation Square zum Tennis-kucken auf der Großleinwand getroffen. Mit jeder Runde der Australian Open wird der Platz mehr zur Pilgerstätte all derer, die kein Ticket bekommen haben, oder sich einfach auf den von der Sonne noch warmen Pflastersteinen zusammen mit hunderten anderen Fans die besten Spiele anschauen wollen.
Möglicherweise werden wir am Montag mit einer mehrtägigen Erlebnis-Busreise an der Great Ocean Road entlang nach Adelaide fahren. Neben Kangaroo Island hoffen wir dort für einige Wochen Arbeit zu finden, eventuell ist auch eine Outbacktour nach Alice Springs möglich.
Inzwischen wurden mir von Qantas auch meine Bonusmeilen gutgeschrieben. Soweit ich das sehe reichen Sie für etwa 1000km. Ein Flug von Adelaide zurück nach Melbourne oder gar Sydney ist also locker drin. Greyhound muss ich mir also noch nicht antun.
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